Dienstag, 2. Juni 2015

Halten verboten



Die Halteverbote in München  im Zusammenhang mit dem G7 Gipfeltreffen in -> Elmau sind im Moment das Gesprächsthema an unseren Taxiständen. Jeder Taxifahrer hat eines der um die Tausend Halteverbotsschilder gesehen, die jetzt zusätzlich aufgestellt wurden. Dabei geht es um die Sicherheit der 7.000 Gäste die während des Elmauer Gipfels in München übernachten und die Kolonnen, die bei schlechtem Wetter vom Flughafen München durch die Stadt nach Garmisch brausen. Bei gutem Wetter wird mit Hubschraubern geflogen, die in Oberschleißheim am Flughafen der Bundespolizei stationiert sind. Dort ist auch der Luftstützpunkt für das G7 Treffen und die anchließende Bilderberg - Konferenz in Telfs. 

Das Halteverbot gilt vom 5. Bis zum 9.Juni auf dem gesamten Altstadtring, Landshuter Allee, unter der Donnersberger Brücke, Elisenstraße, die gesamte Arnulfstraße zwischen Hauptbahnhof und Romanplatz, die gesamte Marsstraße, die Emil-Riedl- und die Oettingenstraße und um die großen Hotels. 

Am 4.Juni, Fronleichnam, demonstrieren die G7 Gegner. Die Demo beginnt um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Stachus. Der für uns wichtige Demonstrationszug mit 30.000 Teilnehmern beginnt von dort um 15:30 und führt über die Sonnenstraße - Sendlinger Tor - Blumenstraße - Frauenstraße - Isartorplatz - Thomas Wimmer Ring - Karl Scharnagl Ring - Franz Josef Strauß Ring - von der Tann Straße zum Odeonsplatz. Der Zug endet vor der Feldherrnhalle um 17:00 Uhr. Die Friedensradltour, die hier beginnt und über Wolfratshausen - Bad Tölz - -> Oberammergau - nach Garmisch geht, wird uns mit den inzwischen gemeldeten 30 Radlern kaum behindern. 

Am Samstag, den 6.Juni, veranstalten die G7 - Gegner ein Musik-Festival auf dem Königsplatz. Wie bei den zahlreichen anderen Open-Air Veranstaltungen werden während des Festivals die Luisenstraße, die Katharina von Bora Straße und die Arcisstraße gesperrt.

Auf ihrem Weg von der A9 über den Mittleren Ring auf die A 95 Richtung Garmisch werden die beblaulichteten, schwarzen Limousinenkolonnen als erste durch den Luise-Kisselbach-Tunnel donnern. Könnte sein, daß wir dann danach auch durchfahren dürfen. Dann hätte der Gipfel wenigstens auch etwas für uns gebracht.

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