Mittwoch, 25. Februar 2015

Frisches Geld



Gestern wurde der neue 20 Euro Schein von der EZB vorgestellt und in meinem Blog hat noch niemand etwas über den inzwischen nicht mehr ganz so neuen Zehner gelesen.
Ich bin sicher schon der fünfte Taxifahrer der von den inzwischen nicht mehr ganz so neuen 10-Euro-Scheinen schreibt. Wenn ich im Netz unsere neuen, roten Scheine mit dem bekannten Monopoly-Spielgeld vergleiche, bin ich bestimmt der Hunderste. 

Inzwischen hat sich aber bei dem Monopoly was geändert; das Spielgeld ist inzwischen durch bunte Kreditkarten ersetzt. Der Spieler der die Bank hält, hat einen kleinen, schwarzen Kasten mit Tastatur. Elektronisch werden die Karten belastet wenn der Spieler eine Straße, Häuser, Hotels kaufen will oder Miete bezahlen muß. Andersherum kann der, oder die kleine Bankerin, virtuelle Beträge als Guthaben auf die Karten der Mitspieler buchen. 

Und die kommen mit dem neuen Zwanzger

Das Monopolyspiel auf dem Foto war ein Weihnachtsgeschenk für meine Tochter. Natürlich gibt es noch die klassischen Spiele mit den einfachen Figuren und den Spielgeldscheinen die wir früher unter den uns zugewandten Seiten des Spielbretts geklemmt hatten. Mit dem Kauf der gewünschten, elektronischen Version wollte ich den Weihnachtsfrieden im Familienkreis wahren.
Wenn in der Zukunft nach und nach die neuen Geldscheine herausgegeben werden, wird der Monopoly-Vergleich nicht mehr lange herhalten können. Bei dem Spiel weicht langsam das bedruckte Papier den Plastikkarten.

Kommentare:

  1. Naja, das mit dem Monopoly-Eindruck bei neuen Scheinen ist immer eine Sache der Gewohnheit. Ich kann mich erinnern, dass das auch bei der letzten Serie der DM-Scheine schon gesagt wurde und erst recht natürlich bei Einführung der ersten Euro-Scheine. Ich persönlich hab mich an den neuen Zehner schon wieder so gewöhnt, dass ich diesen Eindruck nicht mehr habe.

    Aber Monopoly mit E-Geld ist ja auch krass. Da muss man sich also auch selbst merken, wieviel Geld man noch hat? Und wieviel die anderen haben (ist ja immer interessant, um bei Verhandlungen zu wissen, wie stark der andere unter Druck steht)? Das wird aber schwierig...

    AntwortenLöschen
  2. Mit Kreditkarten? Ist ja der Hammer! Und wie weiß ich, wieviel Geld ich noch habe? Habe ich dann ähnlich wie bei Kreditkarten im wirklichen Leben eigentlich keinen Überblick über meine Ausgaben - es sei denn, es ist Abrechnungstag, oder wie? Oder muß ich mir gar dann mittels Online-Banking mein Konto anschauen (also mein Monopoly-Konto)? Hm, das bringt mich auf eine Idee ...

    AntwortenLöschen