Donnerstag, 26. Januar 2012

Strom im Safe


1.  Taxifahrerstammtisch im Pullman - vorgestern ist Einladung über den Datenfunk an uns alle übermittelt worden. Ich aber wusste schon früher Bescheid. Stand ich doch die letzten Jahre oft (vielleicht zu oft und zu lange) vor dem Renaissance-Hotel. Das Pullman, übrigens das erste Pullman in München, ist das Nachfolgehotel des -> Renaissance und ein Stammfahrer gab mir die Vorab-Info über den Termin.

Mittags habe ich oft Kunden in Ismaning zu bedienen und konnte nicht pünktlich um 12 Uhr zum neuen Pullman kommen und mir die Zimmer anschauen. Ich rief um 14 Uhr an, mir wurde versichert, dass Kollegen und Büffet da sind. Jemand der mir die Zimmer zeigt wird sich auch noch finden.



Spät aber nicht zu spät traf ich im Restaurant des Hotels ein. Drei Kollegen und der freundliche Doorman standen um einen großen Tisch. Ich schnappte mir Weißwürste vom Büffet und gesellte mich dazu. Nach einem kurzen Gespräch wurde uns angeboten die Zimmer zu begutachten.



Das erste Zimmer, im ersten Stock, war schon ganz im Pullman – Design. Anthrazit, weiß, schwarz und grau sind die herrschenden Farben. Die Zimmer sind überraschend groß. Wir erfahren, das liegt daran, daß das Gebäude als Ruhesitz  für ältere Leute konzipiert wurde. Es gibt von daher noch eine über 120ig köpfige Eigentümergemeinschaft von denen die Ramada-Gruppe ( altgediente Taxifahrer mögen sich noch erinnern) das Gebäude übernommen hatte.

Im Bad gibt es in den neuen Zimmern anstelle der Badewanne eine große Duschkabine. Was mir als Hotelgast sehr gefällt finde ich auch Im Pullman – München; dir Boden der Kabine ist plan mit dem Boden des Bades und anstatt des unhygienischen Duschvorhangs gibt es Glastüren.

Steckdose im Inneren des Zimmertresors
 Eine Besonderheit des Hotels die verglasten Balkons in allen Zimmern. Die Dame aus dem Pullman Team zeigt mir im Schrank etwas, was ich noch nie gesehen habe. Dort gibt es einen Tresor, groß genug für einen Laptop mit einer Steckdose innen. Hier kann der Hotelgast seinen Laptop aufladen während die Daten sicher im Tresor verwahrt sind.
Im langen Flur im ersten Stock wechselt alle fünf Meter der Teppich und die Farbe des Wandanstrichs. Hier, wird uns erklärt, wollte man den Eindruck der verschiedenen Farben am Original testen.

Den großformatigen Flachbildschirm des Fernsehers im Zimmer kann man hinter verschiebbaren modernen Fotografien verstecken. Die gedeckten Farben, ich mag es sowieso nicht so bunt in Hotelzimmern, schafft es, dass die modernen Lampenschirme mit der eher klassischen Chasionlonge harmonisieren.

Das ist das erste Mal, das ich erlebe, das ein neues Hotel sich die Mühe macht und uns Taxifahrern die Zimmer zeigt. Dabei gibt es für das Hotel kaum eine effizientere Werbung. Taxifahrer werden oft nach Hotels gefragt. Es ist nur natürlich, daß man sich eher an ein Hotel erinnert in dessen Zimmer man gestanden ist. Selbst für uns ist es nur förderlich wenn wir unseren Gästen  die Geschichte eines Hotels erzählen können. 

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