Gestern, standen wir noch waidmännisch jungfräulich vor dem Jagdmuseum und taten den ersten Schritt zu Jagdschülern. Alleine das Jagd- und Fischereimuseum als Unterrichtsraum macht schon was her. Wir müssen nur an der Pforte unsere Namen eintragen und können die breite Treppe zur ersten Zusammenkunft beschreiten. Neugierig mustern wir unsere neuen Mitschüler. Ein Fünftel davon sind Frauen. Den Einen oder Anderen werden wir während der nächsten Monate näher kennenlernen. Nachdem das Organisatorische geklärt ist, stellt sich unser Ausbildungsleiter vor und übergibt uns die Termine für die Unterrichtseinheiten.
Ein Beamer wirft die Unterrichtsinhalte an die Wand. Ich bin baff.
18 Ausbilder / Referenten, darunter ein Rechtsanwalt unterrichten uns in den Fächern Hege, Naturschutz, Land- und Waldbau, Wildkunde, Jagdpraxis, Jagdbetrieb, Jagdwaffen, Jagdhunde, Jagdrecht, Wildprethygiene, Aufbrechen, Zerwirken, Unfallverhütung, Treibjagd, Drückjagd, Biotop-Pflege, Pflanzung, Vogelschutz, Ackerpflanzenkunde, Maschinenkunde, Jagdliches Brauchtum, …. Dazu kommen noch Exkursionen, z.B. in den Wildpark nach Poing oder ins Gebirge.
Laut Ausbildungsplan werden wir uns bis in den November mit dem Thema Jagdhunde beschäftigen. Ein Züchter führt uns in die Hundeausbildung, Hundekrankheiten, Hundeführung und die einzelnen Rassen bei der Jagdverwendung.
Ich bin Sportschütze und Garten- Landschaftsbauer, bei der Schießausbildung und beim Land- und Waldbau gibt es Überschneidungen mit meiner bisherigen Ausbildung.
Angesichts der Menge des Unterrichtsstoffs sind wir wohl etwas überrascht und genehmigen uns später, wir bleiben dem Thema treu, jeder drei kleine JÄGERMEISTER.
Jetzt, ein Jahr später, habe ich den ->Jagdschein in der Tasche. :-)
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Respekt.
AntwortenLöschenDa kommt was auf Euch zu.
solange es kein wildgewordener keiler ist und ich mich hinter reinhold verstecken kann - komme was auch immer kommen mag. gruß an alle hier robert
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