Die Blickrichtung auf einem Foto ist als Erstes diagonal von der Ecke oben links nach rechts unten (Roter Pfeil 1). Der Blick wandert dann waagrecht zum linken Rand (Roter Pfeil 2). Von dort kehrt der Blick senkrecht nach oben zurück in die linke obere Ecke (Roter Pfeil 3). Zumindest ist das bei den meisten Rechtshändern in Kulturen die von links nach rechts schreiben so. Interessantes soll auf der Diagonalen 1 liegen. Der beste Platz für ein Logo ist rechts unten (gelber Kreis).
Auf meinem ursprünglichen Entwurf zu Kims Taxi ist das genau verkehrt herum. Das Taxi ist entgegen dieses Systems eingebaut. Unter ihrer Aufsicht spiegle ich das Bild horizontal und ordne das Lenkrad neu an. Das Ergebnis wirkt gleich viel dynamischer als der erste Entwurf. Jetzt fährt das Taxi oben links und unten rechts entlang der Blickrichtung.
Im Idealfall liegt die waagrechte Linie, bzw. das Motiv, im goldenen Schnitt. Der goldene Schnitt ergibt sich, wenn das Verhältnis a zu b genauso ist wie das Verhältnis a+b zu a. Zum Berechnen teilt man die größere Länge durch den Faktor 1,62 und erhält dann den Wert der kürzeren Länge. Das Verhältnis gilt als ideale Proportion und besonders harmonisch.
Viele Websites sind so aufgebaut. Das Muster findet sich auch auf Werbeplakaten. Am schnellsten wird man mit dem Schema vertraut, wenn man durch ein Magazin blättert und auf die ganzseitigen Werbeanzeigen achtet.
Man kann es auch so formulieren:
AntwortenLöschenDas Kleinere verhält sich zum Größeren wie das Größere zum Ganzen.
Daraus ergibt sich die Formel: 1+ Wurzel aus 5 durch 2 = 1,618...
;-)
… oder so.
AntwortenLöschenMein deutsches Hirn denkt da anders; zuerst einen Plan eine Skizze, dann Linien ziehen, das Benennen der Linien ist ganz wichtig, dann der Text (der darf nicht zu einfach sein), am Besten sind gaaanz lange Sätze (mindestens 12 Wörter). Bei Verwendung von zwei Erklärungen muss ein Arbeitskreis gebildet werden. ;-)