Er erkundigt sich nach dem Preis für eine weitere Fahrt. Sie wären zu Fünft, deshalb bräuchten sie den Bus. Ich fahre vor zum Taxistand, da stehen die weiteren Vier – alle in Korea Trikots. Inzwischen ist das Spiel in Südafrika angepfiffen. Meinem Beifahrer übersetze ich den Spielstand in englisch, er dann auf koreanisch an seine Mitreisenden. Was soll ich sagen, die Gesichter werden immer bitterer.
Für mein Wasser, das im Taxi ausliegt, revanchieren sich die freundlichen Gäste mit einer mir noch nicht bekannten Süßigkeit. Die zwei Teile sind in milchiger Plastikfolie eingeschweißt und aus hellbrauner Masse in Form von Blüten gepresst. Der Aufdruck ist in koreanischen Schriftzeichen. Der kurze englische Satz sagt nur aus, dass die Speise süß und gesund sei. Der Geschmack macht mich neugierig, ich habe aber nicht rausbekommen aus was das leckere Zeug ist. Nach den Deutungen meines Beifahrers muss es was aus dem Meer sein, vielleicht ist es besser ich weiß nicht genau aus was. (Algen? Die isst der Koreaner gerne.) Ich bekomme noch zwei weitere Packungen für meine Family, die soll es auch probieren. Fast schäme ich mich für meinen Verrat in der Internetplattform.
Am Ziel dann das Ergebnis: 4:1 für Argentinien. Ich meinen Gästen zu ihrem Ehrentreffer gratulieren (for the honour) .
Ein Teil meines Gewinns habe ich dann auf das Spiel Frankreich – Mexico gesetzt. Dabei habe ich wieder was gelernt. Das mit den Quoten klappt nicht immer
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