Sonntag, 4. April 2010

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin


und wir kommen vom Spreewald her. In einer Autobahnraststätte kaufen wir, Robert und ich, uns den Berliner Kurier. Ein Foto zeigt die Flagge mit dem Berliner Bären auf dem Rathaus. Die Flagge ist an den Rändern schon etwas ausgefranst und schmutzig. Laut dem Hausmeister des Berliner Rathauses ist die Ersatzflagge noch in der Reinigung.

Am zweiten Tag in Berlin treffen wir Klaus, der unsere Ankündigung zunächst für einen ->Aprilscherz hielt. -> Klaus hat uns seinen Kiez und die touristischen Höhepunkte gezeigt. Klaus erfährt wahrscheinlich erst jetzt, dass er uns auch Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen im Leben gegeben hat. Wir wissen jetzt:

- wo es den besten Zitronenkuchen gibt

- wo die Bundeskanzlerin wohnt und wie der Taxistand (berlinerisch: Halte ) davor heißt.

- dass, wenn man in Berlin zum Ziel kommen will, man immer geradeaus fahren muss.

- der Hausmeister hat die Fahne aus der Reinigung geholt.


Die Frage aber, auf welcher Seite man sich am Landwehrkanal legen soll, bedarf noch einer ausführlichen philosophischen Betrachtung. Hingegen was ein Kiez ist, konnten wir bereits in Grundzügen erahnen.

1 Kommentar:

  1. Und das alles in ein paar Stunden. :-) Ihr wart ja auch wissbegierig und lernbereit.

    Aber um Deine Leser nicht dumm sterben zu lassen, hier die Geschichte der Philosophie des Sonnenbadens am Landwehrkanal:
    Es gibt eine Stelle am Urbanhafen, die sich sehr gut dazu eignet, den geplagten Großstädtern die Euros für's Solarium zu ersparen (wenn die Sonne scheint). Es gibt eine schöne Seite zum Bräunen und eine hässliche, mit Blick auf das hässliche Urban-KKH. Auf welche Seite lege ich mich? Auf die schönere und schaue auf die hässliche Seite oder die hässliche und betrachte die schönen Weiden am anderen Ufer?
    Frohe Ostern noch. :-)

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